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Befristung von Leiharbeit – Randstad außer Rand und Band

Leiharbeit befristen? Solche Vorschläge sorgen bei Personaldienstleistern schon mal für Schnappatmung. Sollte die Bundesregierung wie geplant die Überlassung von Leiharbeitnehmer/innen auf 18 Monate begrenzen, wolle sein Konzern dagegen klagen, drohte nun der Chef des Unternehmens Randstad, Jacques van den Broek. Das niederländische Unternehmen ist der größte Leiharbeitskonzern in Deutschland.
 
Im Koalitionsvertrag hatten sich CDU und SPD darauf geeinigt, den Einsatz von Leiharbeitnehmer/innen auf einem Arbeitsplatz auf 18 Monate zu befristen, solange Tarifverträge nichts anderes regeln. So wollen sie die Umwandlung regulärer Arbeitsplätze in Leiharbeitsplätze eindämmen. Für Randstad-Chef van den Broek ein Verstoß gegen eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2008. Im Gesetz heißt es: „Die Überlassung von Arbeitnehmern an Entleihern erfolgt vorübergehend.“ Darüber, was ein „vorübergehender“ Einsatz ist, gehen die Meinungen auseinander. Zahlreich sind zudem die Fälle, in denen Unternehmen dauerhafte Arbeitsplätze mit immer wechselnden Leiharbeitnehmer/innen besetzen. Die von der Bundesregierung geplante Obergrenze soll hier Klarheit schaffen.
 

Mindestlohn für Fleischbranche verzögert sich

Oldenburg, 27. Juni - Am 1. Juli sollte der Mindestlohn für die Fleischbranche in Kraft treten. Nun verzögert sich der Termin - voraussichtlich auf den 1. August.
 
7,75 Euro soll der Mindestlohn in der Fleischbranche betragen. Einem entsprechenden Gesetzesentwurf des Bundestages, der die Fleischbranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufnimmt, stimmte der Bundesrat Ende Mai zu. Nun verzögert sich die Einführung um voraussichtlich einen Monat, weil das Rechtsverordnungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Das erklärte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums.
 
Die Fleischbranche steht immer wieder wegen schlechter Bezahlung und Lohndumping durch Subunternehmerketten und Werkverträge in der Kritik. Der Mindestlohn wird auch für Werkvertragsarbeitnehmer/innen gelten – auch dann, wenn sie über eine ausländische Firma in deutschen Schlachthöfen arbeiten.
 
Quelle: Focus Online

VW übernimmt 800 Leiharbeitnehmer/innen

Hannover, 19.6.2014 - Gute Nachrichten für Leiharbeitnehmer/innen im VW-Werk Hannover. Betriebsrat und Management hätten sich geeinigt, 800 Leiharbeitnehmer/innen in die Stammbelegschaft zu übernehmen, meldet die Hannoversche Allgemeine. Es wäre der größte Personalaufbau des Hannoveraner Volkswagen-Standorts seit Jahren.