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Schlechtes Vorbild Bundesregierung

Schlechtes Vorbild Bundesregierung

Frankfurt, 06.01.2009 - 2008 setzte die Bundesregierung 771 Leiharbeiter ein. 2005 war es nur ein Fünftel davon. Ganz gezielt wird Festanstellung durch Zeitarbeit ersetzt. Die Bundesregierung gibt freimütig zu: „Mit dem Ziel eines effektiveren und kostengünstigeren Personaleinsatzes“ wird Personal „kontinuierlich abgebaut.“

Quelle: „Die Bundes-Leiharbeiter – Staat setzt verstärkt befristet ein“, Frankfurter Rundschau online vom 6.1.2009

DGB und Arbeitsministerium von NRW richten Hotline Zeitarbeit ein

DGB und Arbeitsministerium von NRW richten Hotline Zeitarbeit ein

Berlin, 16.12.2008 - Seit dem 16.12.2008 können Leiharbeitskräfte sich bei der Hotline Zeitarbeit beraten lassen. Beantwortet werden Fragen, wie

  • Was muss und was darf in meinem Arbeitsvertrag stehen?
  • Welcher Tarifvertrag gilt für mein Verleihunternehmen?
  • Was geschieht, wenn ich krank werde?
  • Müssen im Entleihbetrieb alle – auch gefährliche – Arbeiten ausgeführt werden?
  • Gilt die betriebliche Arbeitszeit des Entleihbetriebes oder die tarifvertraglich vereinbarte mit dem Zeitarbeitsunternehmen?

Pressemitteilung ver.di Bundesvorstand Petra Gerstenkorn: Zeitarbeiter-Jobs und -Löhne umfassend schützen

Pressemitteilung ver.di Bundesvorstand Petra Gerstenkorn: Zeitarbeiter-Jobs und -Löhne umfassend schützen

Berlin, 01.01.2009 - Als "das Mindeste, was die Große Koalition jetzt für die Zeitarbeitsbeschäftigten tun muss", bezeichnete Petra Gerstenkorn vom Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Aufnahme der Zeitarbeit ins Arbeitnehmerentsendegesetz.

Um die Arbeitsplätze in der Branche, die von der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders stark betroffen sei, zu schützen, müsse die Bundesregierung darüber hinaus das sogenannte Synchronisierungsverbot wieder einführen, das die Entlassung von Leiharbeitern nach Ende ihres Auftrags verbietet.

"100.000 Leiharbeiter sind ihre Arbeit schon los. Diese regelrechten Massenentlassungen müssen sofort aufhören", forderte Gerstenkorn. Vor allem die großen Verleiher wie Adecco, Randstad und Manpower ständen in der Pflicht, Arbeitsplätze zu erhalten.