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Niedriger als erwartet: Nachzahlungen an die Sozialkassen

Berlin, 21. Oktober 2014 - Im Dezember 2010 sprach das Bundesarbeitsgericht (BAG) der christlichen Gewerkschaft CGZP die Tariffähigkeit ab und erklärte die von ihr vereinbarten Niedriglöhne mit Leiharbeitsfirmen für ungültig. Seitdem bemüht sich die Deutsche Rentenversicherung um die nachzuzahlenden Sozialversicherungsbeiträge. Bisher mit mäßigem Erfolg. Für Zehntausende Beschäftigte bei Leiharbeitsfirmen bedeutete das Urteil von 2010 einen unerwarteten Geldsegen. Denn weil die alten Niedriglohntarife mit dem Richterspruch ungültig waren, haben sie rückwirkend Anspruch auf die gleichen Löhne, die auch die Stammbelegschaft im Einsatzbetrieb erhielt. Allerdings müssen die Betroffenen diese vor Gericht einklagen.

BAG: Nachzahlung für Leiharbeitskräfte an enge Fristen gebunden

BAG: Nachzahlung für Leiharbeitskräfte an enge Fristen gebunden

Erfurt, 14.03.2013 - Das BAG hat gestern zu verschiedenen Fragen in Zusammenhang mit den unwirksamen Tarifverträgen der Tarifgemeinschaft CGZP entschieden. Grundsätzlich bestehen Nachzahlungsansprüche für betroffene Leiharbeitskräfte. Ein Vertrauensschutz wurde den Verleihunternehmen durch das Gericht verwehrt, d.h. sie können sich nicht darauf berufen, sich auf die Gültigkeit der CGZP-Tarifverträge verlassen zu haben.

Deutsche Rentenversicherung schont CGZP-Verleiher

Deutsche Rentenversicherung schont CGZP-Verleiher

Berlin, 18.09.2012 - Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung belaufen sich die Beitragsnachforderungen gegenüber Verleihern, die mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) abgeschlossen hatten, mit Stand 31. Juli 2012 auf 69,3 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (BT-Drs. 17/10473) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.