| GRÜNE fordern Konsequenzen nach Bericht von Frontal21 |
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GRÜNE fordern Konsequenzen nach Bericht von Frontal21 Berlin/Mainz, 10.03.2011 - Die ARTOS Unternehmungsgruppe (Gens, Piko, Timemaster, TTM, Parat WPS) steht am Pranger - und mit ihr die christliche "Gewerkschaft" Beschäftigtenverband Industrie, Gewerbe, Dienstleistung e. V. (BigD). Wie Frontal21 berichtete, führte ARTOS dem BigD über 1.000 Mitglieder zu. Einstellung als Leiharbeitnehmer/in nur gegen Unterzeichnung einer Beitrittserklärung, war die Devise. In der Lohnabrechnung wurde die Beitragsabführung an den BigD als "GB Sachbezug" getarnt. Der "Lohn" für ARTOS: Ein Haustarifvertrag, der Stundenlöhne von unter fünf Euro ermöglichte. Natürlich bestreitet der BigD jeglichen Zusammenhang, während ARTOS schweigt. Für die GRÜNEN ein Fall für Staatsanwaltschaften und Finanzämter. Gewerbsmäßiger Betrug dürfe nicht folgenlos bleiben. Zudem müssten "die Zahlungsströme weiterer christlichen Gewerkschaften" genauer untersucht werden. Der Bericht von Frontal21 findet sich noch für kurze Zeit unter zdf.de. |