| Gesundheitsrisiko Leiharbeit |
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Gesundheitsrisiko Leiharbeit Leiharbeitnehmer/innen haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Unfallrisiko im Vergleich zur Stammbelegschaft. Davon geht der Verband deutscher Sicherheitsingenieure aus. Im Jahr 2008 wurden 51.774 meldepflichtige Arbeitsunfälle von Zeitarbeitnehmern verzeichnet. "Damit weist dieser Wirtschaftszweig eine weit über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft liegende Unfallhäufigkeit auf", heißt es in einem Informationsblatt der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), eine Initiative von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, in der sich auch Gewerkschaften und Unternehmerverbände engagieren. Nach Informationen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ist die Unfallrate sogar noch gestiegen: Im Jahr 2009 gab es rund 65.000 Arbeits- und 10.000 Wegeunfälle - davon insgesamt 24 tödliche Unfälle. "Als Problem zeigt sich immer wieder eine mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Entleih- und Verleihbetrieben bei den erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen", sagt Horst Riesenberg-Mordeja, ver.di-Sekretär für Arbeits- und Gesundheitsschutz. "Da werden Leute ins Unternehmen reingeholt, vielleicht vom Verleiher mit Schutzkleidung ausgestattet, an eine Maschine gesetzt, und dann sollen die ohne gründliche Einweisung in die Risiken sofort loslegen - das kann nur schief gehen." Der Gewerkschafter fordert daher, dass die Entleiher stärker in die Pflicht genommen werden, und denkt dabei vor allem an solide Qualifizierungsmaßnahmen und mehr Aufmerksamkeit der Betriebsräte in den entleihenden Unternehmen. Zu der meist dürftigen Unterrichtung über die Gefahrenpotenziale kommt als Risiko hinzu: Leiharbeitnehmer/innen erledigen zumeist monotone, körperlich schwerere Arbeiten als die Stammbelegschaft. Das belegen Zahlen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. "Was gehen uns die Leiharbeiter an, sind ja nicht unsere Leute", sei eine weit verbreitete Haltung unter den Auftragsunternehmen, sagt Gerd Denzel, bei ver.di im Fachbereich 13 für Leiharbeit zuständig. Uta von Schrenk |

ich habe gehört, dass das, was da gerade in der Politik in puncto Leiharbeit diskutiert wird, in den Niederlanden schon längst Gang und Gäbe ist - die Leiharbeiter verdienen dort schon lange soviel wie die Belegschaft (teilweise sogar mehr), bei gleichem Urlaubsrecht und anderen "Nettigkeiten"...ach guck mal an! Ich dachte, da wo wir ja nun alle in dieser schönen EU sind, könnte mal gleiches Recht für alle gelten...aber nein! Hierzulande kriecht man nur den Großindustriellen und Managern hinten rein, damit deren Renditen und Gewinne wachsen. Neue Arbeitsplätze werden da nicht geschaffen..im Gegenteil..der Leiharbeiter darf zusehen, wie er am Ende seiner "Amtsperiode" wieder zum Arbeitsamt rennen darf. Ganz ehrlich? Irgendwie komme ich mir da doch etwas verar...vor, ihr nicht? Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan...der Mohr darf gehen (altes Sprichwort)...