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Neues Urteil für Leiharbeiter mit CGZP Tarif
Neues Urteil für die Leiharbeiter mit CGZP Tarif Ein Leiharbeiter der Fa. Klarsicht in Itzehoe erzielte am 8. Dez 2011 ein positives Urteil für sich beim Arbeitsgericht Elmshorn . Der Leiharbeiter arbeitete auf 400 Euro Basis (3,5 Jahre,ca. 56 Std im Monat) bei der Fa. Prinovis (unter dem Strich ist sie eine 100% Tochter der Bertelsmann AG ) in der Weiterverarbeitung .Der Leiharbeiter arbeitete nur in Früh- und Spätschicht.Er verrichtete die gleiche Arbeit wie die Festangestellten der Fa . Prinovis.Das Gericht verurteilte die Leiharbeitsfirma Klarsicht zur Zahlung von ca. 7500 Euro. Mitarbeiter, die auf Basis von 130 Std. im Monat arbeiten , könnten somit ein Vielfaches dieser Summe erreichen.Sie müßten nur Klage einreichen.Der gleiche Lohn und sämtliche Zuschläge für die Spät-,Nacht-,Samstags- , Sonntags- und Feiertagsarbeit könnten eingeklagt werden . Die Fa. Klarsicht hatte sich von allen 170 Leiharbeitern einen neuen Arbeitsvertrag imJahr 2010/11 unterschreiben lassen. Dieser Vertrag enthielt eine Klausel in der stand etwa:"Hiermit verzichte ich auf alle Forderungen gegenüber der Fa. Klarsicht im Zusammenhang mit dem Tarifvertrag der CGZ P." Dieser Vertrag wurde von der Fa. Klarsicht und der Fa. Prinovis ausgearbeitet. Einige Mitarbeiter unterschrieben dies nicht und wurden daraufhin von der Fa. Klarsicht mehrfach aus nichtigen Gründen abgemahnt.Bis alle unterschrieben hatten außer dieser eine Mitarbeiter.Die Gewerkschaft Verdi hat mit ihrer Elmshorner Rechtsabteilung dieses Urteil erzielt . Habt Mut.Wehrt euch gegen dieses ungerechte System in Deutschland!!!!!!!! PS.Der Stundenlohn betrug am Anfang 6,34 Euro. Er wurde stufenweise auf 7,30 Euro in 3 Jahren erhöht. Zur Einarbeitung mußte der Laiarbeiter 2 Tage umsonst arbeiten.