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CDU-Präsidiumsmitglied Laumann will Mindestlohn für die Leiharbeit - FDP ist strikt dagegen

CDU-Präsidiumsmitglied Laumann will Mindestlohn für die Leiharbeit - FDP ist strikt dagegen

Berlin, 15.09.2009 - In der zu Ende gehenden Legislaturperiode scheiterte die Einführung eines Mindestlohns für die Leiharbeit am erbitterten Widerstand der CDU. Diese scheint - kurz vor der Bundestagswahl - ins Grübeln zu kommen. Ihr Wunschkoalitionspartner FDP gibt sich hingegen unbeirrt (mehr Informationen dazu in der Meldung vom 11.06.2009).

"Wenn wir die Zeitarbeit nicht ins Entsendegesetz aufnehmen und damit für Mindeststandards sorgen, brechen uns 2011 die Strukturen weg. Dann hat die Zeitarbeit keine Basis mehr und der Schutz der Arbeitnehmer geht uns verloren", sagte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann der Financial Times Deutschland. Hintergrund ist die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union ab Mai 2011. "Schaffen wir bis dahin keinen gesetzlichen Rahmen für diese Branche, kann Zeitarbeit in Deutschland mit osteuropäischen Löhnen angeboten werden. Und dann wären 3 € Stundenlohn keine Seltenheit mehr", so Naumann weiter. Nicht mit uns, kontert der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle. "Das sehen ja auch die Vernünftigen in der Union so. Eine Fortsetzung der Mindestlohnorgie wird es mit der FDP nicht geben."

Quelle: Financial Times Deutschland v. 15.09.09

 

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