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iGZ: Hauptsache Mindestlohn - egal wie hoch

iGZ: Hauptsache Mindestlohn - egal wie hoch

Berlin, 17.11.2009 - 20 Jahre nach dem Mauerfall macht sich der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) für einen runden Tisch in der Leiharbeit stark. Sein Hauptgeschäftsführer Werner Stolz plädierte gegenüber dem Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) für ein gemeinsames Vorgehen in der Frage des Mindestlohns.

Noch wenige Tage zuvor hatte die iGZ-Vorsitzende Ariane Durian die AMP-Tarifverträge mit den sog. christlichen Gewerkschaften als "gezieltes Lohndumping" bewertet. ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn dazu: "Die Arbeitgeber im iGZ fürchten die osteuropäische Konkurrenz. Deshalb wollen sie den Mindestlohn. Eine angemessene Mindestlohnhöhe und damit akzeptable Einkommen für die Beschäftigten sind für sie bestenfalls nachrangig."

 

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