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von der Leyen will AÜG ändern

von der Leyen will AÜG ändern

Berlin, 14.06.2010 - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Mitte dieser Woche mit den Arbeitsmarktexperten der Koalition über Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) beraten. Das berichtet "Der Tagesspiegel" in seiner gestrigen Ausgabe.

Ihr Gesetzentwurf sieht vor, dass Leiharbeitnehmer/innen, die schon vor ihrem Einsatz in einem Unternehmen dort innerhalb der vorhergehenden sechs Monate beschäftigt waren, den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft erhalten sollen. Damit soll den Missbrauchspraktiken von Schlecker & Co. Einhalt geboten werden. Die FDP signalisierte in diesem Punkt bereits Zustimmung. Einen Mindestlohn für die Leiharbeit hält die Ministerin, wie die DGB-Gewerkschaften und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, für ebenfalls erforderlich. Hier ziert sich die FDP.

Quelle: tagesspiegel.de, 13.06.2010

 

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