| Kein Durchbruch bei der Leiharbeit |
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Kein Durchbruch bei der Leiharbeit Berlin, 20.01.2011 - Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Hartz-IV-Reform hat seine Beratungen auf den 27. Januar vertagt. In den Verhandlungen gab es kaum Bewegung und beide Seiten schließen mittlerweile ein Scheitern der Verhandlungen nicht mehr aus. Die Opposition fordert weiterhin die gleiche Bezahlung von Leiharbeiternehmer/innen und Stammbelegschaften spätestens nach vier Wochen. Die Koalition will dies erst nach zwölf Monaten vorschreiben, was aber nur einen Bruchteil der Leiharbeiter/innen betreffen würde, von denen die wenigsten zwölf Monate in einem Betrieb bleiben. Wie notwendig eine solche Regelung ist, belegen auch die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur großen Lohnkluft zwischen Leiharbeitnehmer/innen und festangestellten Arbeitnehmer/innen. Grünen-Verhandlungsführer Fritz Kuhn kritisierte, dass die schwarz-gelbe Koalition sich in den vergangenen zwei Wochen nicht bewegt habe. Quelle: Reuters, 20.01.2011 |