| Vermittlungsausschuss: Mindestlohn in der Leiharbeit "JA" - Equal Pay "NEIN" |
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Vermittlungsausschuss: Mindestlohn in der Leiharbeit "JA" - Equal Pay "NEIN" Berlin, 21.02.2011 - Regierung und SPD-Opposition haben sich anlässlich der Hartz-IV-Verhandlungen im Vermittlungsausschuss auf einen Mindestlohn in der Leiharbeit ab Mai 2011 geeinigt. Eine Gleichbehandlung der Leiharbeitnehmer/innen scheiterte hingegen am erbitterten Widerstand von Schwarz-Gelb. Nach Auffassung von ver.di haben die Oppositionsparteien völlig zu Recht das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" in der Leiharbeit gefordert. "Das war keineswegs eine Maximalforderung, sondern ist das Mindestmaß sozialer Gerechtigkeit beim Einsatz von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern", betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Es sei bedauerlich, dass sich die richtige Erkenntnis von CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer ("Gleicher Lohn für alle - das möchte ich auch") nicht durchgesetzt habe. Die gleiche Bezahlung von Leiharbeitern mit der Stammbelegschaft sei ein entscheidender Schritt zu existenzsichernden Löhnen, denn derzeit sei jeder und jede achte Beschäftigte in Leiharbeit auf aufstockende Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Quelle: ver.di-Pressemitteilung, 21.02.2011 |