| DGB-Index "Gute Arbeit" vorgestellt |
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DGB-Index "Gute Arbeit" vorgestellt Berlin, 30.06.2009 - In Berlin wurde am 25. Juni 2009 vom DGB-Vorsitzenden Michael Sommer und der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Magret Mönig-Raane, der DGB-Index "Gute Arbeit" 2009 vorgestellt. Er zeigt, dass Deutschland von gleichwertigen Lebensverhältnissen noch weit entfernt ist. Während im Westen rund 13 % der Beschäftigten von "Guter Arbeit" berichteten, waren es im Osten nur 8 % der Arbeitnehmer/innen. Doch nicht nur zwischen Ost und West unterscheidet sich die Teilhabe an "Guter Arbeit" - auch zwischen den Beschäftigungsgruppen gibt es erhebliche Unterschiede. Befristet oder in Leiharbeit Beschäftigte mit einem Monatseinkommen von unter 2.000 € sprachen zu 48 % von "Schlechter Arbeit". Dies sind 15 % mehr als der Durchschnitt aller Arbeitnehmer/innen. Zu Recht fordert deshalb der DGB-Vorsitzende von der Politik, dass neben betrieblichen und tarifpolitischen Initiativen auch die politischen Rahmenbedingungen für "Gute Arbeit" in Deutschland, von der Leiharbeit über Mindestlöhne bis zur Mitbestimmung, geschaffen werden müssen. Den vollständigen DGB-Index „Gute Arbeit finden Sie hier. (Quelle: DGB-Index "Gute Arbeit", www.dgb-index-gute-arbeit.de) |