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ver.di legt Branchenanalyse Leiharbeit vor

ver.di legt Branchenanalyse Leiharbeit vor

Berlin, 11.11.2009 - Eingebettet in die Kampagne "UNGLEICH KORRIGIEREN" hat ver.di eine Branchenanalyse Leiharbeit für ihren Organisationsbereich in Auftrag gegeben. Sie besteht aus einer Auswertung der einschlägigen Statistiken der von ver.di vertretenen Branchen und betrieblichen Fallstudien in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Abfallwirtschaft. Die Autorin Dr. Sandra Saeed hat bemerkenswerte Ergebnisse zu Tage gefördert.

Im Kern lässt sich den statistischen Sonderauswertungen entnehmen, dass sich die Praxis im Dienstleistungssektor in vielerlei Hinsicht von der Gesamtwirtschaft unterscheidet. Sie verläuft etwa weit unabhängiger von konjunkturellen oder saisonalen Einflüssen. Anders ausgedrückt: Sie ersetzt in einem höheren Maße reguläre Beschäftigung.

Rein quantitativ betrachtet hat die Leiharbeit im Organisationsbereich der ver.di weit weniger Bedeutung als im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Werden jedoch weitere atypische Beschäftigungsformen - wie beispielsweise Minijobs oder befristete Arbeitsverhältnisse - hinzugerechnet, ergibt sich, dass Betriebs- und Personalräte im Organisationsbereich der ver.di überdurchschnittlich stark mit der "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses" konfrontiert sind. Wichtig ist daher eine ganzheitliche Betrachtung und Strategieentwicklung beim Umgang mit stetig heterogener werdenden Arbeitsverhältnissen und -bedingungen.

Die Studie steht unter dem Button "Materialien" zum Download zur Verfügung.

 

 

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