| DGB-Studie: Armut trotz Arbeit in der Leiharbeit |
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DGB-Studie: Armut trotz Arbeit in der Leiharbeit Berlin, 07.02.2011 - Leiharbeitnehmer/innen mit einer Vollzeitstelle verdienen nur etwa die Hälfte, von Vollzeitbeschäftigen in der Wirtschaft insgesamt. Gleichzeitig werden die Einkommensabstände zwischen Leiharbeiternehmer/innen und Beschäftigten in Normalarbeit immer größer. Eine aktuelle Untersuchung des DGB-Bundesvorstands zeigt, dass in Ostdeutschland 20 % der Leiharbeitnehmer/innen unter 1000 Euro im Monat verdienen. Mitte 2010 wurden gut 92.000 Leiharbeitskräfte gezählt, die trotz sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung noch auf Hartz-IV angewiesen waren. Der Staat subventioniert damit über Hartz-IV die Verleihbranche wie keine andere. Die Steuerzahler/innen werden zur Kasse gebeten für das in der Branche praktizierte Lohndumping. Eine faire Entlohnung ist Voraussetzung für eine gesellschaftliche Akzeptanz der Verleihbranche. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch für Leiharbeitskräfte gelten. Die Bundesregierung darf sich einer Gleichbehandlung der Leiharbeitskräfte bei Entgelt und den übrigen Arbeitsbedingungen mit den Beschäftigten der Einsatzbetriebe nicht länger verweigern. Quelle: dgb.de, 07.02.2011 |