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DGB besteht auf gleichem Geld und gleichen Bedingungen für Leiharbeiter/innen

DGB besteht auf gleichem Geld und gleichen Bedingungen für Leiharbeiter/innen

Berlin, 14.02.2011 - Nach der erneuten Anrufung des Vermittlungsausschusses durch den Bundesrat geht der monatelange Streit um die Hartz IV-Sätze in die nächste Runde. Allerdings streiten die Parteien nun bereits im Vorfeld, über welche Themen konkret verhandelt werden soll.

Zur Entscheidung des Bundesrates, die Hartz IV-Verhandlungen wieder aufzunehmen, erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Freitag in Berlin: "Seit über einem Jahr warten Menschen, die von Niedriglöhnen und in Armut leben, auf eine Lösung durch die Politik. Insofern zeigt die Entscheidung des Bundesrates, weiter über die Hartz-IV-Reform verhandeln zu wollen, zumindest den Willen zur Problemlösung. Nicht akzeptabel wäre jedoch die Ausklammerung der Arbeitsbedingungen von fast einer Million Leiharbeitnehmer/innen aus den weiteren Verhandlungen. Wir erwarten, dass den Auswüchsen bei der Leiharbeit endlich Grenzen gesetzt werden. Daher sind gleiches Geld und gleiche Bedingungen für Leiharbeit unabdingbar."

Quelle: dgb.de, 11.02.2011

 

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