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DGB-Studie: Leiharbeit in Rheinland Pfalz

DGB-Studie: Leiharbeit in Rheinland Pfalz

Mainz/Berlin, 28.07.2011 - Auch in Rheinland-Pfalz ist Leiharbeit kein Erfolgsmodell. Die Verdienste der Leiharbeitnehmer/innen lagen 2010 im Schnitt bei 46 % des Einkommens regulär Beschäftigter. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst betrug 19.425 €. Über 12 % der Leiharbeitnehmer/innen waren im Jahr 2010 auf ergänzende Hartz IV-Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen. Nur etwa 8 % der Leiharbeitsbeschäftigten gelingt nach zwei Jahren der Sprung in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis.

"Von der Leiharbeit als Brücke in den Arbeitsmarkt kann also keine Rede sein. Der DGB fordert, endlich gleichen Lohn und gleiche Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Leiharbeit durchzusetzen", sagte der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid anlässlich der Vorstellung der Studie "Leiharbeit in Rheinland-Pfalz".

 

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