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DGB: Risiko Leiharbeit

DGB: Risiko Leiharbeit

Berlin, 15.08.2011 - Trotz Aufschwungs sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 215.000 Leiharbeitnehmer/innen arbeitslos geworden. Das Risiko der Arbeitslosigkeit war damit für Leiharbeitskräfte „mehr als fünfmal so hoch wie für die Beschäftigten über alle Branchen hinweg. Heuern und Feuern ist bei vielen Verleihern immer noch an der Tagesordnung“,  so der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy. Eine andere Erklärung haben die Arbeitgeber parat.

„Wir rekrutieren am Bodensatz des Arbeitsmarkts“, sagt Thomas Bäumer, der Vize-Präsident des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP). Schon die Wortwahl spricht Bände. Ein Großteil der Leiharbeitnehmer/innen ist nach dem Arbeitsplatzverlust sofort auf Harzt IV-Leistungen angewiesen. Dies gilt laut Bundesagentur für Arbeit für 94.000 Menschen – fast 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Quelle: "Berliner Zeitung", 12.08.2011

 

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