| Vermittlungsprovisionen in der Leiharbeit haben Konjunktur |
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Vermittlungsprovisionen in der Leiharbeit haben Konjunktur Berlin, 14.09.2011 - Leiharbeitnehmer/innen werden längst nicht so gut bezahlt wie Fußballprofis. Trotzdem gibt es eine Gemeinsamkeit - die Ablösesumme. Immer öfter fordern Verleiher eine Vermittlungsprovision, wenn Leiharbeitskräfte in eine Festanstellung im Einsatzbetrieb wechseln wollen. Manpower beispielsweise verlangt vom Entleiher bis zu 20 Prozent eines Bruttojahresgehalts. Dies dürfte gesetzlich zulässig sein, kann aber für den Betroffenen fatale Folgen haben. Nicht selten kommt der Jobwechsel nicht zustande, weil der Entleiher nicht bereit ist, die Ablösesumme zu zahlen. ver.di und IG Metall kritisieren die Provisionspolitik der Verleiher. Es könne nicht angehen, dass dadurch der Wechsel in den ersten Arbeitsmarkt verhindert werde, betont Gerd Denzel, Leiharbeitsexperte bei ver.di. Quelle: "Berliner Zeitung", 12./13.09.2011 |